Strom sparen heißt Geld sparen

strompreisvergleichDas Strom nicht umsonst ist, solange man ihn nicht mit dem Solarpaneel selbst erzeugt – und selbst dafür ist ein Grundeinsatz notwendig – ist keine geheime Geschichte. Was für uns und unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kinder jedoch angesagt ist, das sind nicht letztlich günstigere Strompreise, sondern das ist der verantwortungsvolle Umgang mit dem Planeten Erde. Und das fängt an beim Einsparen von Strom. Und die Veränderung muss gar nicht umwälzend sein. Niemand verlangt ein Leben wie Robinson Crusoe. Doch schon ganze Kleinigkeiten können viel verändern. Schnüren Sie sich ein Stromsparpaket für jeden Tag.

 Ganz Allgemein

Ersetzen Sie Ihre alten Glühbirnen durch neue, energieeffiziente. Die Mär, die Energiesparlampen würden ein kaltes Licht aussenden, ist längst überholt. Die galt nur für die erste Generation. Schon verbreiten gerade LED-Leuchten ein wunderbar warmes, heimeliges Licht, hier sogar in allen denkbaren Farbkompositionen, wenn Sie möchten.

offshore-windparkWenn Sie neue Haushaltsgeräte kaufen möchten, seien Sie an die Energieeffizienz erinnert. Heute gibt es Kühlschränke mit einer Energieeffizienzklasse von A+++. Das sollte für Sie Standard sein. Genauso verhält es sich mit Gefrierschränken, Waschmaschinen, Spülmaschinen. Einen Trockner sollten Sie gar nicht erst benutzen. Das ist der schlimmste Stromfresser überhaupt.

Klimaanlagen halten lange nicht immer das, was großmundig vom Händler oder im Prospekt, in der Werbung versprochen wird. Oftmals sind ohne großartige Information gekaufte Anlagen eine herbe Enttäuschung. Und mal ganz ehrlich: Ist eine Klimaanlage in unseren Graden wirklich notwendig?

Da hilft richtiges Lüften doch viel besser. Stoßlüften ist das Stichwort. Je nach Außentemperatur mal 2 – 4 Minuten die Balkontür öffnen, das Fenster weit aufmachen. Das hilft auch gegen Schimmelbildung.

Auch in der Freizeit, beispielsweise im eigenen Garten kann man eine Menge an Energie einsparen. So sollte man beispielsweise Heizstrahler, Heizpilze besser überhaupt nicht verwenden. Wolljacke und Decke tun es auch. Gerade elektrische Geräte sind wahre Strommonster, günstiger kommen, wenn es denn unbedingt sein soll, gasbetriebene Heizpilze. Auch Infrarotstrahler sind empfehlenswert.

Ein immens wichtiges Thema ist der Wasserverbrauch. Nicht nur, dass auch Wasser Geld kostet, vor allen Dingen ist es die weltweit wohl knappste Ressource. Darum gilt grundsätzlich: Wasser einsparen, wo immer es irgend geht. Ein eigener Brunnen im Garten kann im Übrigen sehr romantisch sein. Doch Vorsicht! Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde über die Belastung des Grundwassers mit Pestiziden, Hormonen, Düngemitteln, Antibiotika, Nanostoffen und Chemikalien.

 Die Heizkosten

Ein enorm wichtiger Kostenfaktor sind auch die Heizkosten. Ist es in der Wohnung zu warm, heißt das, es wird eindeutig Energie verschleudert. Jedes Grad, das die Heizung weniger produziert, spart Energie und damit Geld. Und zwar etwa 6 Prozent! Eine Temperatur, die zwischen 18 und 21 Grad liegt, ist vollauf genügend. Stellen Sie Ihr Thermostat nie auf die volle Leistung, sondern lediglich auf die gewünschte Temperatur. Dann öffnet das Thermostat die Leitung solange, bis die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist. Gluckern sollten die Heizkörper grundsätzlich nicht. Das bedeutet Luft im System, welche jedoch mit einem Vierkant-Schlüssel ganz einfach abgelassen werden kann. Entlüftete Heizungen funktionieren besser und schneller. Vor den Heizkörpern sollten keine Möbel stehen, auch Vorhänge sind hinderlich. Sind Sie nicht daheim, drosseln Sie die Heizung. Gar nicht heizen ist nicht anzuraten, es könnte sich Schimmel bilden.